Gerne spricht man vom Haustier, auch wenn es sich im eigentlichen Sinne um Heimtiere handelt. Gemeint sind die typischen Vertreter unserer meist vierbeinigen Freunde und Mitbewohner wie Hund, Katze, Maus und Co. Auch verschiedene Vogelarten werden häufig als Haustiere bezeichnet, wenn Wellensittich und Kanarienvogel gemeint ist. Zu den Haustieren zählen aber grundsätzlich auch Kuh und Hausschwein sowie das Huhn und die Ente. Letztere sind eindeutig eher Nutztiere, werden also üblicherweise nicht als Heimtier gehalten. |
haus-tier.info ![]() Hunde und Katzen sind die häufigsten Vertreter der Heimtiere |
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Aber auch Exoten wie Skorpione, Giftschlangen, Riesenschlangen gehören zur Kategorie Heimtier, entsprechen aber mehr dem Geschmack einzelner Tierhalter und finden in der breiten Öffentlichkeit weniger Anklang. Ähnliches gilt für einige Nager, deren Akzeptanz sich meist auf Hamster und Meerschweinchen beschränkt und oft spätestens bei Maus oder Ratte endet. |
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Die
Geschichte der Haustierhaltung beginnt schon vor etwa 10.000 Jahren,
als zunächst wenige Arten wie Auerochse, Wildschwein und der
Wolf dem Menschen in domestizierter Form nützlich wurden, sei es
als Nahrungsquelle, Rohstofflieferant oder zum Schutz vor anderen
Tieren und sonstigen Gefahren. Das wohl älteste bekannte Heimtier
ist die Katze, die es im alten Ägypten
sogar bis zum Status einer Gottheit schaffte. |
Wildtiere
werden ebenfalls seit längerer Zeit in menschlicher Obhut gehalten,
spielen aber aufgrund
schwieriger Haltungsvoraussetzungen
eine eher untergeordnete Rolle. Die Haltung von Wildtieren erfolgt
meist aus Prestigegründen oder wie seit dem 18. Jahrhundert in Zoologischen
Gärten zu wissenschaftlichen Zwecken. Sie sind der Volksbildung dienlich
und tragen in hohem Masse zu einem intensiveren Naturverständnis in einer
naturfernen Gesellschaft bei. |
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