Ökologie


Ökologische Aspekte halten besonders im Bereich des Bauens und Wohnens Einzug. Verstärkt finden Regenerative Energien und Naturbaustoffe Beachtung. Eine Solaranlage zur Nutzung der Sonnenkraft gehört inzwischen zum Standard bei Neubauten. Die Nutzung von Solarenergie ist zunächst mit relativ hohen Investitionen verbunden, sollte aber auf lange Sicht unabhängig von der Kostenseite betrachtet werden.
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Auch im Freizeitbereich setzt sich die Solarnutzung durch. Solaranlagen für Wohnwagen und Campingmobile werden verstärkt nachgefragt, und umweltfreundliche Entsorgungssysteme für den Sanitärbereich werden zur Normalität. Der sogenannte Sanfte Tourismus ist gesellschaftsfähig geworden und beschränkt sich nicht mehr nur auf Zielgruppen der alternativen Szene.






Das weit zu fassende
Thema Ökologie

focussiert sich sehr stark auf den Bereich Energie. Dies scheint auch das derzeit vordringliche Problem, wollen wir doch unseren Lebensstandard stets verbessern. Und das ist in fast allem, was wir tun, mit steigendem Energieumsatz verbunden. Energie ist Umsatz, kein Gewinn. Energie wirs immer nur umgewandelt und nicht "gewonnen"



Wer diesen physikalischen Grundsatz genau durchdenkt, ist bereits auf dem Wege zu einem neuen Verständnis unseres Umgangs mit Energie.
Die ständige Erschliessung neuer Energieressourcen ist die Voraussetzung, den stets wachsenden Energiehunger der Menschheit zu stillen. Genutzt werden traditionell alle brennbaren Stoffe, im Ursprung meist Holz, dann Kohle, Öl und Gas. Selbst der Physikalische Exkurs in die "nuklearen Abgründe" wurde nicht gescheut.


So lange wir die Versorgungalternativen, aus welchen Gründen auch immer, noch nicht ausreichend etabliert haben, ist die Erschliessung neuer Förderquellen generell sicher zu befürworten - erhalten wir doch dadurch Möglichkeit einer regionalen und dezentralen Deckung der Nachfrage. Es müsste jedem als barer Unsinn erkennbar sein, dass ein Grossteil der gewonnenen Energie aus grossen Förderländern für Gas darauf verwendet wird, dieses zu kühlen, damit es transportfähig wird, exportiert werden kann, um dann am Zielort wieder zu nutzbarem Gas zu werden. Hier wäre es sicher hilfreich, ortsnah eine Quelle zu nutzen, die den weiten Transport unnötig macht.
Durch die Entwicklung von Technlogien zur Erschliessung unkonventioneller Gasvorkommen könnten auch Länder die Chance auf eine eigene Förderung erhalten, deren Vorkommen sich auf Lagerstätten in Sand- oder Schieferschichten beschränken. Diese erlangen dadurch zwar keine wirtschaftliche oder gar politische Unabhängigkeit, dafür werden die Beteiligungsstrukturen schon sorgen, aber ökologisch gesehen wäre eine solche dezentrale Erschliessung sinnvoll.
Investoren aus den klassischen Förderländern klopfen derzeit massiv an Polens Türen, hat man doch dort in Testbohrungen Anzeichen für veritable Schiefergas-vorkommen gefunden.






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